Schleifzylinder

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Verarbeitung von Schnittholz

Hallo Jürgen,

ich habe gerade dasselbe Problem mit Birke. Da sind zwar keine Äste drin, aber es gibt auch hier Zonen mit wechselnder Maserung. Und meine Ausrisse sind ähnlich groß. Von Buche kenne ich das auch. Das Gemeine bei Buche ist, daß man die ausrißgefährdeten Stellen nicht vorher sieht.

Eine gute Lösung für dieses Problem habe ich nicht. Es ist wohl so, daß man bestimmte Hölzer, auf jeden Fall aber Äste, nicht mit einem Schrupphobel angehen kann. Und wenn man dann, wie in deinem Fall, acht Millimeter in der Dicke wegnehmen muß, dann ist wahrscheinlich Sägen die einzige Lösung. Selbst mit einem scharfen Putzhobel ist man im Bereich von Ästen vor Ausrissen nicht sicher. Da muß man alle Tricks anwenden: scharfes Eisen, möglichst kleines Maul, schräg hobeln, großen Schnittwinkel wählen, die betreffende Stelle anfeuchten und was es so alles gibt. In einem Buch von Aldren Watson wird beschrieben, wie man eine solche widerspenstige Stelle 'attackiert': in einem Halbkreis auf diesen Punkt zuhobeln und den Hobel dann hochziehen. Muß man wohl mal ausprobieren.

Viel Glück! Wolfgang

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