Handbehauene Raspeln von Liogier

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Guter Tip !
Antwort auf: Guter Tip ! ()

Hallo Holzgemeinde,

hier ein paar Bilder, wie ich die Schnitte fertige.

Das Ansetzen der Säge ist ein heikles Unterfangen, die Säge sollte den Riss genau an der Mitte teilen.

Beim Einsägen ist darauf zu achten, dass man die Säge sauber in Richtung der Risse ausrichtet, dass geht am besten, wenn die Augen sich weit über dem Riss befinden. Hier entscheidet sich bereits, ob der Schnitt gut oder "weniger"
gut gelingt.

Nun wird die Hinterkante bis nach unten gesägt. (Kante)

Danach von dieser Stellung, durch Winkelveränderung langsam auf die andere Seite gelangen.

Wenn es dem Ende nahe geht, den Abschnitt halten (nicht klemmen; gibt hässliche Spuren) und die Sägegeschwindigkeit drosseln, damit es keine Ausrisse gibt.

Dieser Schnitt ist gelungen: Planheitsprüfung (Lichtprobe bestanden)

Noch eine Bemerkung zur "Rundum-Methode von Dieter:

Diese Methode ermöglicht eine gute Sägeblattführung, aber das Schnittbild ist bei mir immer in alle Richtungen zerkratzt. Diese Methode leistet gute Dienste, bei Schnitten die verdeckt werden, aber die Kanten sichtbar bleiben.

Jedoch wende ich meine Methode bei Schnitten an, die sichtbar bleiben ( Sparrenabschnitte im Modellbau u.ä.)

Diagonalverfahren: Der Schnitt wird sauber

Rundumverfahren: Die kanten werden exakt, aber der Schnitt ist wild!
( Das ist kein Ausriss in der Mitte, hatte nur ein bischen nahe am Zapenloch gesägt ;-) hatte leider kein anderes Probestück zu hause!)

mfg Michel

PS: Ich kann auch sinnvolles schreiben ;-)

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