Juuma Ganzstahlzwingen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Allerdings ...
Antwort auf: Allerdings ... ()

Ich glaube, der Grund warum keine Plattbänke (zumindest in Deutschland) mehr hergestellt werden, ist der, daß nur noch sehr wenig Bedarf nach ihnen besteht.
Schräge Bettungen sind für eine Hobelfabrik eher das kleinere Problem (siehe Ulmia-Grathobel). Saubere (!!!) Abplattungen sind mit einem scharfen Fräser einfacher herzustellen, aber das soll ja hier nicht das Thema sein.
Wie weiter oben schon erwähnt, sind auf eBay manchmal Plattbänke zu ersteigern.
Meistens wissen die Leute, die sie verkaufen, wahrscheinlich gar nicht, was dies überhaupt für ein Hobel ist.
Steve Knight bietet Plattbänke für 165$ an, die auch nach den Vorstellungen des Käufers gebaut werden können.

www.knight-toolworks.com/speciality.htm#Panel-Raising

Selbst bauen geht natürlich auch (wie ebenfalls oben schon erwähnt). Eine Zeichnung als Anregung und Hilfe unter:

http://home.insightbb.com/~sepost/woodwork.html (und dann auf Panel Fielder

klicken...)

Die Sache mit dem ultraschrägen Keil und dem Herstellen des Eisens ist wohl eine echte Herausforderung, müßte jedoch für Handwerker doch irgendwie machbar sein. Der Weg soll ja bekanntlich das Ziel sein ! ;-)
Ich würde an eine Plattbank noch einen Vorschneider anbringen, dann dürfte auch
Nadelholz mit liegenden Jahrringen (eben sehr dekorativ für eine Füllung) zusammen mit dem schräg gestelltem Eisen (ziehender Schnitt) kein Problem sein.
Oder einen scharfen HSS-Abplattfräser verwenden (uups, den Satz sollte ich lieber streichen) ;-).
Ein Vorschneider gehört übrigens auch in das Loch von Eckhard Pohlmanns Plattbank hinein.
Gruß.

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