Werkstatt von Michael Meyer

Hallo,

ich möchte hiermit meine Werkstatt im Blog vorstellen.

Meine Werkstatt ist im Keller meines Hauses (Baujahr 1914) und relativ groß (ca. 28 m2). Die Decke ist schön hoch (3 m). Die Bilder habe ich entgegen dem Uhrzeigersinn aufgenommen, angefangen mit einem Bild nach hinten (Fenster, zum Garten hinaus).

Hinten sieht man die Heizung, Saugschläuche, Lederschürze, einen Schrank mit Hobeln und links ein Regal mit Schleifsteinen usw., auch einen Schrank mit Schraubenschlüsseln. Auf dem Hobelschrank sieht man meinen ersten Hobel, einen Stanley No. 5, den ich 1971 für $14 neu gekauft habe (das war damals mein Taschengeld von 6 Monaten).

Dann kommt die Ulmia Hobelbank (ein Geschenk von meiner Schwiegermutter zu meinem Geburtstag 1982). Oben drüber Winkel, Feilen, usw.

Im nächsten Eck sind zwei Tische, wieder Lochwände mit Schraubenzieher, Messwerkzeug, usw. und ein Schubladenschrank (144 Schubladen), in dem ich Schrauben usw. habe. Natürlich gibt es eine Liste dazu. Gehrungssäge, Tellerschleifer und Staubsauger werden oft verwendet.

Dann kommt meine schöne Ulmia Tischkreissäge. Ich habe sie in etwas verkommenen Zustand gekauft, zerlegt und komplett restauriert. Sie hat eine wunderbare Größe für eine Werkstatt wie ich sie habe. Über der TKS sind Hämmer und Handsägen.

Dann kommt links neben der Tür ein Schrank für Schraubenzieher und eine Werkbank zum Schärfen. Ich habe zwei JET Nassschleifmaschinen, beide mit japanischen Steinen, einmal 200er und einmal 1000er Körnung. Den 8000er habe ich auch noch, benutze ihn aber selten. Daneben steht dann eine Eigenkonstruktion, eine Schärfführung. Ich schärfe nicht nur mit den Maschinen (die ihre Arbeit hervorragend machen), sondern auch gern per Hand (danke an Friedrich Kollenrott für seine Anleitung, die sehr hilfreich ist). Die Schärfführung habe ich mit Linearführungen gebaut. Ich weiß dass sie etwas übertrieben ist, aber ich habe meinen Spaß beim Bauen gehabt, und sie funktioniert gut.

Zum Schluss kommen viele Schubladen für Werkzeug u.a. und ein hohes Regal für meine grauen Kisten, für meine Elektrowerkzeuge und andere Sachen, die man so braucht.

Ich arbeite nicht nur mit Holz, sondern ich mache auch viel im Haus, deshalb ist meine Werkstatt nicht nur eine Schreinerwerkstatt.

Zu mir: ich bin Jahrgang 1958, Maschinenbauingenieur im Ruhestand und Hobby-Handwerker (leider nicht richtig gelernt, nur autodidaktisch), wohnhaft in Ludwigsburg bei Stuttgart. Ich bin in den USA geboren und aufgewachsen und wohne seit 1981 in Deutschland. In der Gestaltung meiner Werkstatt (sie entwickelt sich in diesem Raum seit 25 Jahren kontinuierlich weiter, man ist nie fertig, aber es macht immer Spaß) habe ich versucht, die Raumhöhe zu nutzen.

Ich freue mich auf Kommentare!

Herzliche Grüße aus Ludwigsburg,
Michael Meyer


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Werkstatt von Gustav

Meine Werkstatt

Da 2002 das Hochwasser meine Werkstatt ausräumte. Alle Maschinen und ein Großteil des Werkzeug gingen sinngemäß über den Jordan. Ich begannAlle Möbel und Tische, außer Sideboard im Ruhebereich, wurden selbst gefertigt.

Das Beschreiben der Maschinen erspare ich mir, da die Betrachter sie sicher kennen. Ich verbringe ca. 3 Tage in der Woche in meinem kleinen Reich.

2010 mit den Aufbau meiner jetzigen Werkstatt. Sie umfasst insgesamt 3 Räume. Die Werkstatt 11,4 x 5 m. Da die Decke gedämmt wurde ist die Beleuchtung versenkt.

Einen Raum zum Ölen und Lackieren, der gleichzeitig Holzlager und Ruheraum ist. Ca. 5 x 5,5 m

Der Kleinmaterialien Raum ca. 4 x 3 m.

Alle Möbel und Tische, außer Sideboard im Ruhebereich, wurden selbst gefertigt.

Das Beschreiben der Maschinen erspare ich mir, da die Betrachter sie sicher kennen. Ich verbringe ca. 3 Tage in der Woche in meinem kleinen Reich.

Gustav Kraftschik

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Werkstatt von Michl

Servus!

Die Werkstatt ist auf mehrere Räume aufgeteilt. Auf den Bildern wirkt sie viel größer als sie ist – liegt am Weitwinkel
.

Ich benutze bevorzugt schwere Gußmaschinen. Die Felder BU7-FK31 war die erste große Anschaffung. Es war die kleinste Guß-5-Fach-Kombimaschine die ich finden konnte. Was größeres hätte nicht in die Werkstatt gepasst. Die Langband-Schleifmaschine ist selbstgebaut. Der Grund dafür ist, daß ich sie zerlegen kann, wenn ich den Platz brauch – Abbauzeit ca. 15 min. Danach braucht sie ca. einen halben m² Platz.

Die Kopierfräse ist auch selbst gebaut – überwiegend aus Buche.

Als ich die Formatkreissäge (Altendorf F90) bekommen hab, mußt ich nen weiteren Raum zur Werkstatt machen (Werk II). Da stehen inzwischen nun auch die(Wigo) Zinkenfräse, die (Walther) Bandsäge und die Radmaschine (Ripperger und Schilling). Hinter der Tür von Werk II hab ich kürzlich die neue Bohrmaschine (Wesselmann)
aufgestellt.

Wir nutzen die Werkstatt für die Dinge die Täglich so anfallen und auch viel für Experimente – momentan vorallem Metalldrücken.

Hier noch zwei Links zu Videos von der Kopierfräse und der Langbandschleifmaschine:
Kopierfräse: https://www.youtube.com/watch?v=xxAm8BaxBBQ
Langband: https://www.youtube.com/watch?v=s96gku7_6F8

Wer spezielles Interesse an Radmaschinen, am Wagnerhandwerk oder an alten Zinkenfräsmaschinen hat und damit arbeitet oder Projekte in der Richtung macht, kann sich gern bei mir melden.

Grüße aus Franken,

Michl

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Werkstatt von Michael B.

Dieser Blogbeitrag ist aus dem Forum übernommen, wo er auch diskutiert wird:

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/page/1/md/read/id/94662/sbj/ein-blick-in-meine-werkstatt-viele-bilder/

Hallo Holzfreunde,

da es hier schon lange keine Werkstattvorstellung mehr gab, stelle ich hier mal meine vor.
Meine Werkstatt ist im Hause unseres Einfamilienhauses in der Nähe von Schweinfurt.
Geplant war eigentlich ein wesentlich kleinerer Bereich, aber da ich sowieso alles belagerte schlug meine
Frau vor die vorhandene Werkstatt zu vergrößern. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und ich
vergrößerte meine Werkstatt auf 50% des Kellers.
Jetzt hat sie die Größe von ca. 4,50m x 8m, hat zwei Türen (eine nach draußen) und sieben Fenster
(davon aber nur zwei die man öffnen kann).

Da ich alles soweit wie möglich mit Maschinen erledigen will, sind Handgeräte eher Mangelware.
Deshalb habe ich diesen Artikel auch auf der „lauten Seite“ gepostet.

Hauptsächlich baue ich Zeugs für unser Haus. Meistens sind das Einrichtungsgegenstände auch mal eine Treppe,
Gartenmöbel oder Spielsachen. Das letzte Projekt war die Fassade unserer Garage. Das nächste wird eine Treppe
in den Dachboden. Gerne optimiere ich meine Maschinen, wie ihr auch gleich seht. Die meisten habe ich gebraucht gekauft.

Hier der Blick von der Tür in die Werkstatt. Wir gehen jetzt mal im Uhrzeigersinn herum :-)

Gleich neben der Tür sind meine Schraubzwingen untergebracht (Momentan sind einige im Einsatz).
Rechts ist meine Absaugung mit Filterpatrone.

Die 100mm Rohre an der Decke sind aus Zink oder verzinkten Regen-Fallrohren, die ich an der Falz zugelötet habe.
Daran sind Schieber angelötet

Daneben steht meine Radialarmsäge Elu RAS 1251

Mehr zu meiner Säge habe ich schon hier gezeigt:

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/read/83024

Ich habe mittlerweile nur die Absaugung etwas optimiert und einen Messschieber angebracht um die
Höhe des Sägeblattes exakt einstellen zu können.

Auf der ersten Hälfte der Fensterseite steht mein Frästisch und meine Kreissäge Kity 419

Auch den Frästisch habe ich hier schon mal umfangreich vorgestellt.

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/read/66318

Aber auch hier hat es schon Änderungen gegeben. Ich habe die 40mm Backen vom Anschlag gegen
16mm Profile ausgetauscht. Die neuen Backen sind nicht so wuchtig, haben nur einseitig Nuten und der
Radius an den Kanten ist wesentlich kleiner. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch die INCRA MagnaLOCK
eingebaut.

Jetzt kommen wir zur TKS. Es ist eine ältere Kity 419

Der Vorbesitzer hat den Spaltkeil abgefeilt um verdeckte Schnitte machen zu können. Dadurch konnte die
Schutzhaube zwar noch montiert werden, sie war aber zu nahe am Tisch. Ich musste sie fast für jeden zweiten
Schnitt abnehmen. Darum habe ich mir einen Schutz gebaut und ihn an einem Arm befestigt.

Um Winkel besser einstellen zu können, baute ich noch einen Winkelmesser mit separatem Display ein.

Probleme hatte ich auch beim genauen Einstellen des Anschlages. Es war einfach nicht möglich ein genaues
Maß einzustellen. Also habe ich ein neues verschiebbares Lineal aus Aluprofilen angebracht.
Einmal eingestellt ist es jetzt sehr genau und macht einfach nur Spaß.

Da die Maschine jetzt durch das Lineal vorne etwas länger ist, und der Schalter sowieso recht ungünstig lag,
habe ich gleich noch den Schalter versetzt. Jetzt kommt man viel leichter ran und muss nicht lange schauen,
wo man ausschalten kann, wenn mal was ist.

Das letzte Problem war dann nur noch die Absaugung aus der Maschine. Durch alle Ritzen kamen Staub und Späne.
Hinten ist zwar ein 50mm Schlauchanschluss aber vieles kommt durch die große Öffnung an der Rückseite aus dem Gehäuse.
Da ich schon eine Tischverlängerung gebaut hatte, habe ich einfach eine Kiste um die Öffnung (noch Beta) gebaut.
Die Späne fallen da rein und werden abgesaugt.

Übrigens kann man alles wieder rückstandslos zurückbauen, falls ich die TKS mal verkaufen möchte.
Jetzt sind wir in der zweiten Ecke meiner Werkstatt. Da steht mein Sauger CTL Midi. Daneben mein Zyklon mit „blauer Tonne“ :-)
Den Trichter habe ich aus verzinktem Blech zusammengelötet. Innen befindet sich auch eine Schnecke.
Die Effizienz ist hervorragend. Auf fünf volle Tonnen kommt ein Esslöffel Staub im Sauger. :-)
Das hätte ich nie für möglich gehalten.


Auf dem linken Bild sieht man die Verteilung. Mit den Hähnen kann man die gewünschte Absaugstelle wählen.Angeschlossen ist
die Tischkreissäge und ein 8m langer Schlauch für verschiedene Saugaufgaben :-) Der Schlauch ist hinter dem roten Brett
aufgeräumt. Der Obere Anschluss geht an die Decke und ist für die Handgeräte bestimmt.
Das rote Kabel liefert gleich den Strom noch mit…

… am Ende des Kabels ist ein Plug-it Stecker von Festool angebracht.
Die Geräte, die ich am oft benutze haben von mir auch eine Plug-it Buchse bekommen

Jetzt kommen wir zur Stirnseite meiner Werkstatt.

Hier steht mein „MFT“. Habe ich auch schon mal beschrieben.

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/read/57133

Den habe ich nicht großartig verbessern müssen. Mit dem bin ich eigentlich zufrieden.
Er hat nur schon etwas „gelitten“.

Daneben ist ein Regal mit einigen Koffern. Auch lege ich hier die Maschinen ab, die gerade im Einsatz sind.

In der Ecke steht ein Schubladenschrank. Das ist ein wahres Platzwunder. In dem sind alle meine Schrauben, Bohrer, Fräser…u.s.w.
Ich habe den mal zum Schrottpreis von 5€ bekommen.

Kommen wir zur letzten Wand…


An dieser Wand finden meine u.a. Messwerkzeuge, Stemmeisen, Schraubenziehdreher, Sägen und Feilen ihren Platz.
Daneben steht meine Bohrmaschine. Es ist eine Güde GSB 25 R+L
Ich habe damals lange nach einer Bohrmaschine umgeschaut und auch teurere Geräte in Betracht gezogen. Aber die Güde hatte
für mich das beste Preis/Leistungsverhältnis. Sie hat 16 Drehzahlen vom 160 bis 3000 Umdrehungen, 120mm Hub (sehr wichtig für mich)
und eine Ausladung von 210mm (Bohrfuttermitte bis zur Säule). Dass man die Riemen umlegen muss um die Geschwindigkeit zu ändern
stört mich nicht, auch wenn ich dafür einen Hocker brauche, denn die Maschine steht ist sehr hoch. Dazu habe ich sie noch 140mm
„aufgebockt“, damit sie für mich in optimaler Höhe ist.

Als erstes habe ich eine Lampe mit Schalter eingebaut, dann ging es an den Tisch der natürlich für die Holzverarbeitung ungeeignet war.
Der neue Tisch hat Bohrungen und Aluprofile für Schraubzwingen und einen verschiebbaren Anschlag. Unter dem Bohrfutter kann ein “Opferbrett”
einschieben (Schwalbenschwanzführung) und hat bei Bedarf immer einen „frischen“ Tisch.
Zum Messen der Bohrtiefe war mir die Skala zu ungenau. Die Originalskala hat sich schon nach wenigen Tagen abgelöst, sodass ich mir selbst
eine ausdrucken und aufkleben musste. So habe ich eines Tages einen Anbaumessschieber an die Maschine montiert.

Das ist natürlich gleich etwas ganz anderes. auch die Wiederholgenauigkeit.

Zu guter Letzt steht daneben noch meine Magnum ADH1626. Auch sie hat schon einige Verbesserungen bekommen.

Zwei Verbesserungen gibt es hier. Die eine ist die Dickentischverlängerung, die ich hier schon mal vorstellte

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/md/read/id/54354/sbj/dickentischverlaengerung-adh-1626-bilder/


Die Zweite Verbesserung ist eine digitale Anzeige für den Dickentisch.

Damit kann ich den Dickentisch perfekt einstellen und bin nicht auf diesen Plastikmaßstab angewiesen
(Den habe ich vorher schon einmal durch einen besser ablesbaren Stahlmaßstab ersetzt.).

Die Anzeige ist natürlich wieder mit einem Anbaumesschieber verbunden der sich unter dem Dickentisch befindet.
Glücklicherweise hat die Metabo genau an dieser Stelle eine Öffnung nach unten für den Messschieber :-)

Bleibt noch der Tisch in der Mitte. Den benutze ich hauptsächlich um darauf mit den Festool Führungsschienen zu sägen.
Dabei Säge ich immer ein paar Millimeter in den Tisch. Die Obere Tischplatte ist leicht austauschbar und ohne Metallteile befestigt.

So dass war es auch schon. Jetzt sind wir einmal rum. Ich hoffe, es hat euch etwas Spaß gemacht.
Vielleicht habe ich den Einem oder Anderen mit einer Idee weitergebracht. Ich jedenfalls habe aus diesem Forum
schon jede Menge gute Ideen gesammelt und wollte vielleicht mal ein paar zurückgeben

Grüße
Michael

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Werkstatt von Andreas aus Hamburg

Inspiriert durch einen Beitrag hier im Forum stellte ich vor einigen Wochen spontan ein paar Bilder meiner ausnahmsweise mal gerade aufgeräumten Werkstatt ein – worauf Pedder mich prompt fragte, ob er dazu einen Beitrag in den Blog übernehmen könne.

Nachdem ich hier seit ein paar Jahren mitlese und ab und an auch mal was schreibe, will ich mich gerne für die vielen Anregungen revanchieren, die ich auch aus Beiträgen gewonnen habe, in denen die Forumsmitglieder ihre Werkstatt vorstellen.

Die Werkstatt ist, wie viele hier, im Keller untergebracht. Aktuell sind das gut 20 m2 bei einer Höhe von 2,02 m. Wenn eines Tages die Heizung rausfliegt, kommen nach einem kleinen Wanddurchbruch weitere 4 m2 dazu. Momentan werden da Zwingen etc. gelagert.

Im Grundriss der Werkstatt sieht das momentan so aus. Die blau dargestellten Geräte (Frästisch, Systainerrack, Absaugung und die Hammer A3 31) können bei Bedarf verschoben werden.

Da mir gutes Licht wichtig ist, ist die Werkstatt mit 2 Beleuchtungskreisen (A und B) mit Tageslichtleuchtstoffröhren beleuchtet. Die Elektrik ist in verschiedene Kreise aufgeteilt wobei die normalen Steckdosen über je einen Notaustaster an der Werkbank bzw. Hobelbank und die CE-Steckdosen an einem separaten Notausschalter stromlos geschaltet werden können. Bei Verlassen der Werkstatt 2 Schalter drücken und das Licht ausmachen – fertig.

Da ich Metallarbeiten nicht auf der Hobelbank mache, habe ich noch eine Werkbank – die auch gerne komplett zugestellt ist. Dort stehen Bohrständer, Schraubstock etc. –alles nicht mit der Werkbank verschraubt, so dass es auch an anderen Stellen verwendet werden kann.

 

Wenn man reinkommt, sieht es selten so aus wie auf dem Bild unten (da die Hobelbank selten frei ist).

An der Hakenwand über der Hobelbank sind die paar Werkzeuge aufgehängt, Hobel, Stechbeitel etc. sind in den Schubladen unter der Bank. Die Metall-Hakenwand hat für mich den großen Vorteil, dass sie die Werkstatt heller macht als eine Holzfläche.
Im Hintergrund der Frästisch mit einer Trend T11 und dem Incra-System.

 

Hier die übliche Stoßlade, Sägelade und zwei Anschläge zum Hobeln kleiner Leisten. Dazu wurde ich durch einen Artikel von Matt Kenney / FWW inspiriert. Für kleine Boxen sind die ideal.

Systainerrack
(inspiriert durch Guido Henn)

Der Blick über die Hammer B3 mit der provisorischen Absaugung auf die Werkbank.

 

Unter der Werkbank sind 4 Schränke auf Rollen, in denen diverse Maschinen und das übliche Sammelsurium zu verstauender Dinge untergebracht ist, also neben Farben, Öl… auch die Wassersteine etc. Außerdem hat Sohnemann dort zwei Schubladen für sein Werkzeug.

Die B3 steht auf Kanthölzern. Zum einen, da das für mich (1,86 cm) angenehm von der Höhe ist, zum anderen, damit bei großen Platten die Hobelbank (Oberkante 90,5 cm) überfahren werden kann.

Unter der Maschine ergeben sich dann prima „Nuschiecken“.

Der weitere Blick auf die noch nicht zugebaute Trennwand zum Heizungsraum. Davor stehen Rest des inzwischen wieder zerlegten Zwingenwagens, ein paar noch „ordentlich“ unterzubringende Systainer und die obligatorischen Sortimenter für Schrauben.

Eine kleine Drehung zeigt dann die Eingangstür in die Werkstatt. Rechts daneben Festool-Schienen, links daneben Sortimenter und die „Nuschiecke“ für Reste.

Auch die A3 steht etwas höher und auf Rollen, damit sie verfahrbar ist.

Hier noch der Blick von der Werkbank auf die Hobelbank – den Hauptarbeitsplatz in der Werkstatt.

Der Schubladenschrank ist entstanden, um die wesentlichen Handwerkszeuge etwas geschützter unterzubringen. Die Vorderkante ist bündig mit der Vorderkante der Hobelbank. Die Griffe sind als Mulden ausgeführt, damit es keine Beulen im Schienbein gibt. Das hat sich gut bewährt. Späne einmal rausfegen und gut ist.

 

Wie unschwer zu erkennen, habe ich eine gewisse Vorliebe für Veritas – wobei ich mit dem Clifton 5 ½ auch sehr gerne arbeite.

Und damit nicht nur Bilder von der Werkstatt zu sehen sind, sondern auch von den Dingen, die darin so entstehen, hier ein Bild der „wahrscheinlich längsten Box der Welt“. Das ist ein Kästchen für meine Herzdame, an dem ich – mit reichlich Unterbrechungen – seit fast zwei Jahren sitze. Aber das wird ein eigener Beitrag (wenn’s denn mal fertig wird).

Die Bank habe ich nachträglich mit Löchern versehen, um das Veritassystem an Holddowns etc. nutzen zu können.

Zur Ausstattung:

Aus der Lehre als Kfz-Mechaniker stammt neben einigem Werkzeug vor allem der Glaubenssatz „Werkzeug lieber einmal kaufen – dann aber vernünftiges“. Insofern bin ich kein Freund von billig, billig – halbe Stunde damit arbeiten und dann die rauchende Maschine in die Tonne tragen, um anschließend eine vernünftige zu kaufen.

Als „typischer“ Mix aus Maschinennutzer mit zunehmendem Faible für Handwerkzeugen ist die Werkstatt entsprechend bestückt:

Neben der Hammer B3 und A3 31 sind die einschlägig Verdächtigen vertreten: Festool Oberfräsen OF 1010 und OF2200, Stichsäge PS 300, Rutscher RS 300 und Handkreissäge TS75, Mafell Duodübler, Lamello C3, Metabo Exzenterschleifer SXE 450 und eine uralte Oberfräse OF 729 und die Trend T11 im Frästisch. Eine Leigh D4R (eher selten genutzt).

Diverse Veritas-Hobel, der Clifton 5 ½, diverse Holzhobel

Ich hoffe, den ein oder anderen mit einer Idee weitergebracht zu haben und mich so ein klein wenig für die vielen guten Ideen, die ich hier bekommen habe, revanchieren zu können.

Gruß aus Hamburg

Andreas

 

Kommentare am liebsten im Forum:

http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbearbeitungsmaschinen/webbbs_config.pl/md/read/id/92317#m_92317

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Marios Werkstatt

Da Werkstattbilder hier immer sehr beliebt sind und ich sie auch sehr gern anschaue, habe ich jetzt mal etwas aufgeräumt, um euch auch meine Werkstatt vorzustellen.

Werkstatt

Blick vom Eingang aus

Werkstatt

Werkzeugschrank (nach Guido), darunter mein Mastercut 1000-Umbau und rechts meine selbst gebaute Bandsäge. Im Vordergrund der MFT/3

Werkstatt

Werkstatt

Restholz-Ecke (wie immer chaotisch), Frästisch (nach Guido) und mein kleiner Werkstatt-Sauger mit der blauen Tonne als Zyklonabscheider

Werkstatt

Werkstatt

Tischbohrmaschine, Proxxon für kleine Arbeiten und Elektronik-Ecke.

Werkstatt

Meine aufgearbeitete Hobelbank

Werkstatt

Werkstatt

Jetzt sind wir einmal rum

Das ganze gibt’s wie immer auf meiner Seite

 

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Werkstatt von Lukas

Hallo ihr Holzwerker

Da ich mich immer wieder freue, wenn ich andere Werkstätten zu Gesicht bekomme möchte ich Euch meine Werkstatt auch nicht vorenthalten. Die ersten 6 Fotos stammen vom Juni 2010, die anderen habe ich vor ein paar Tagen gemacht. Dass sich meine Werkstatt in so kurzer Zeit so sehr entwickelt hat, habe ich übrigens vor allem diesem Forum zu verdanken. Ich hoffe, ihr habt trotz der etwas schlechteren Qualität der Fotos Gefallen daran, und für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

PS: Unter dem Schleifstein fehlt noch das Blechgefäß fürs Wasser.

Gruß Lukas

Anmerkung: Aufgrund der Vielzahl der Bilder habe ich mich für ein anderes Upload-Programm entschieden, mit dem ich alle Bilder in einem Rutsch hochladen kann. Dadurch werden sie auch extrem verkleinert dargestellt, was Menschen an langsamen Leitungen und Rechnern gefallen dürfte. Wenn Ihr auf Bilder klickt, seht Ihr das große Bild. UND wenn ihr dann auf dieses Bild klickt, sehr Ihr das nächste in der Reihe.
Kommentare und Fragen am Liebsten in unserem Forum:
http://www.woodworking.de/cgi-bin/forum/webbbs_config.pl/noframes/read/55784
Danke für Euer Verständnis
Liebe Grüße
Pedder

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Bilder verzerrt? – in eigener Sache

Wenn Ihr Bildschirm die Bilder verzerrt anzeigt, liegt das mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, dass Ihr Browser nicht aktuell ist. Bitte benutzen Sie einen anderen Browser oder laden Sie die neuste Version des verwendeten herunter.

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Werkstatt von Bernd Zimmermann

Hallo an alle interessierten Holzwerker. Nachdem Pedder vor kurzem angeboten hat, Werkstattbilder in einem neuen Blog einzustellen, habe ich mich dazu aufgerafft, eine kleine Beschreibung meiner Neandertaler-Werkstatt zum Besten zu geben.

Meine Werkstatt befindet sich im Keller unseres Hauses (wo sonst) und ich muss mir den Platz mit Heizung, Waschmaschinen und Wäschetrocknern teilen. Da ich so gut wie keine (großen) Maschinen besitze ist dieser Platz normalerweise völlig ausreichend. Ich betreibe das Holzwerken als pures Hobby, zur Entspannung und weil es unheimlich Spaß macht. Wenn der eine oder andere Gebrauchsgegenstand für die Wohnung dabei entsteht, umso besser. Bis vor wenigen Monaten hatte ich sowieso nur ganz wenig Zeit für mein Hobby, da die Sanierung unseres alten Hauses unsere ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft beanspruchte. So waren die ersten Holzarbeiten auch im Zusammenhang mit der Haussanierung angefallen. Mein Problem war nur, alsWerkbankdiente mir eine auf Holzböcke gelegte Spanplatte. Zum Hobeln ein absolutes Unding. Da für den Kauf einer Hobelbank das Budget überhaupt nichts hergab, habe ich mir dann irgendwann aus Ytongsteinen (Geschenk vom Bauherrn auf dem Nachbargrundstück), einem preisgünstigen Tischlerschraubstock und einigen Päckchen Rauspund (Baumarktangebot) eine eigene Werkbank gebaut.


Das Werkzeug wurde wandhängend oder in Regalen aufbewahrt. Diese Werkbank habe ich dann immer mal wieder verbessert und neben den Holzarbeiten fürs Haus mit Kleinstprojekten (meist irgendwas für die Werkstatt oderWerkzeugeigenbauten) versucht meine Fertigkeiten zu verbessern. Dabei hat mir auch das Lesen des Forums auf Dieters Homepage sehr viel geholfen.

Ein Meilenstein für mich war, als ich mir Friedrichs Schärfanleitung für Hobeleisen zu Gemüte geführt habe und erstmals mehr oder weniger scharfe Hobeleisenschneiden (zu der Zeit noch mit Nassschleifpapier) zustande gebracht habe.

Als es das Budget dann endlich zuließ, habe ich angefangen mich mit qualitativ hochwertigen Werkzeugen (aus Berlin) auszustatten. Das war dann auch der Zeitpunkt, als ich beim Schärfen von Papier auf Steine umgestiegen bin.


 

Hier mein Schärfplatz, der aber leider etwas zu groß geraten ist für meine kleine Werkstatt und deshalb nach jedem Gebrauch wieder weggeräumt werden muss. Eine kleinere Version, die ständig aufgebaut bleiben kann, ist in der Planung.

Bei einer Schreinereiauflösung hier an meinem Wohnort habe ich mir dann einiges an Handwerkzeugen (Hobel, Gestellsägen, Bohrwinde, Bohrer) für kleines Geld zugelegt. Außerdem habe ich eine ziemlich alte Hobelbank mit deutscher Vorderzange ergattert. Selbige habe ich aber nicht wie manch einer hier aus dem Forum erst restauriert (dazu hatte ich keine Lust, ich wollte wasproduktivesSchaffen), sondern meine Ytong-Werkbank abgerissen und statt dessen die Hobelbank aufgestellt.

Hier ist das gute Stück:


(naja, im nachhinein betrachtet ist sie leider nicht mehr in ganz so gutem Zustand, aber ich bin fürs erste mit ihr zufrieden und es ist ein ganz anderes Arbeiten als mit meiner Selbstgebauten)

Die Wand hinter der Werkbank ist mit Holz verkleidet und soll früher oder später (so wie es derzeit aussieht wohl eher später) mit Haltern ausgestattet werden, die mein Werkzeug aufnehmen.

So, genug gequasselt, ich weiß ihr wollt Bilder sehen (so wie ich auch), deshalb jetzt noch einige Bildimpressionen aus Bernds Neandertaler-Werkstatt:

Hier ein Teil meiner Hobel (nicht alle die hier zu sehen sind, sind schon einsatzbereit)

Ständerbohrmaschine (von ALDI ) auf Ytongsockel

 


Mein „Werkstattwagen“, für kleine Hobel, Streichmaße, Hämmer, Schreibutensilien, …)

Mein „Projektwagen“ für Teile von Projekten, an welchen ich gerade arbeite

Meine Sägebank (gebaut aus Holzabfällen nach dem Bauplan von Chris Schwarz)

Messwerkzeuge, kleine Sägen, Winkel und Hobel

Vielen Dank fürs Schauen und Lesen.

Fragen, Kommentare, … jederzeit willkommen.

Bernd

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Werkstatt und Werkzeuge von Michael H.

Ich wollte Euch auch mal meine Werkstatt vorstellen.

Sie liegt im Keller von unserem Haus und ist eigentlich der Raum wo die Heizungsanlage drin steht. Sagenhafte 10m² mit einer Raumhöhe von 2m stehen mir zur Verfügung, wenn es nicht so eng wäre, wärs gemütlich.

Einen Vorteil hat der Raum allerdings, im Winter ist es angenehm warm.

Am Anfang (2010) sah es noch so aus:


Meine Holzwerkzeuge beschränkten sich nur auf einige wenige, es waren noch etliche Blechregale mit KFZ und Metallbausachen in der Werkstatt und über das dunkle Kapitel der Tischkreissäge möchte ich nicht reden.

In den letzten zwei Jahren habe ich immer mal wieder was in der Werkstatt verändert um den kleinen Raum bestmöglich zu nutzen. Viele der gesammelten Auto und Metallteile ist in den Schrott gewandert und so konnte ich alle Blechregale bis auf zwei aus der Werkstatt verbannen.  Alle Chemikalien, Öle und Fette, sowie Kabel und Elektroreste, das Schutzgasschweißgerät, Farben und einige der Handmaschinen sind in einen anderen kleinen Kellerraum umgezogen. All das hat mir so viel Platz verschafft, dass ich eine Metabo PK 255  mit Schiebeschlitten und eine Elektra Beckum HC 260K aufstellen konnte, sowie ein Regal für Holzreste und einen kleinen Schrank für Verbrauchsmaterialen. Etwas bewegen kann ich mich auch noch in der Werkstatt. :D

Als Werkbänke dienen mir zwei Schwerlastregale, die ich verschweisst und eines mit einer Arbeitsplatte aus Buche bestückt habe. Die Arbeitsplatte besitzt 20mm Löcher im Raster von 96mm und an der Vorderseite eine Vorrichtung zur Aufnahme von Schraubzwingen.

Liebend gerne hätte ich eine richtige Hobelbank, aber ich habe noch keine Lösung gefunden, wie ich sie in der kleinen Werkstatt unterbringen könnte. In der Werkstatt wird ja nicht nur dem Woodworking gefrönt, sondern auch alle anderen anfallenden Arbeiten erledigt. So muß natürlich Maurerwerkzeug, mechanisches Werkzeug, Tapezierkram, Pinsel……. einen Platz haben. Wenn das alles nicht wäre, ja dann….

Auch möchte ich mich nicht von meinen Metallbearbeitungssachen trennen, ich habe zwar lange nichts mehr in dieser Richtung gebaut, aber man wie ja alles nicht. Was weg ist, ist weg und dann guckt man dumm.

Hier seht Ihr die Werkstatt mit Blick von der Eingangstüre

Schön zu sehen, fast jeder Winkel ist ausgenutzt.

 

 

Und hier ein Blick von dem kleinen Fenster aus in den Raum

Hier sieht man die Positionen der Stationärmaschinen, die kleine Woodster Absauganlage, den Starmix Werkstattsauger, Vorratsschrank und die beiden Holzlager.

 

 

Mein selbstgebautes Regal, für kürzere Leisten, Platten und Kanthölzer:

Und an der Wand die längeren Hölzer und Platten. Mittlerweile sind auch einige Schätze, wie Zebrano, Wenge, Nussbaum und Bubinga hinzugekommen.

Große Platten und lange Bohlen lagere ich in unserem Vorratskeller.

Die beiden Werkbänke dienen gleichzeitig auch zur Aufbewahrung, der diversen Handmaschinen, Zwingen, Zulagen und Kleinkram, den ich schnell griffbereit haben möchte.

In der alten Kommode, welche ich ebenfalls mit einer Buche Arbeitsplatte versehen habe, ist noch ein Teil meiner Handwerkzeuge untergebraucht, die ich selten (bis gar nicht) benötige, sowie Pinsel und mein ganzer Holzwerkerstolz: Meine Hobel.

 

Die meisten Meß- und Handwerkzeuge habe ich mittlerweile mit Halterungen aus Buche an OSB Platten angebracht und an Wand, Regal und Heizung gehängt. Die Platten halten an der Blechverkleidung der Heizung und dem Stahlregal mit starken Magneten. Speziell für das Regal war dies wichtig, weil dort auch noch Sachen gelagert werden.

 

Meine westlichen Handsägen, dich ich eigentlich vorwiegend einsetze, stehen auf einer kleinen Ablage.  Daneben liegt noch die Multihobel mit dem hässlichem Plastikgriff.

 

Die Stromversorgung ist zur Zeit noch „fliegend verdrahtet“.

Die Beleuchtung hat eine eigene Sicherung, ebenso die Heizung an sich. Direkt neben der Eingangstür habe ich einen Hauptschalter montiert, der eigentlich 90% der Werkstatt ausschaltet. Ein Stromkreis ist immer aktiv, da hängen die Ladegeräte u.ä dran. Die Verteilung geschieht über den Verteilerkasten in oberen Bild. Jede Steckdose hängt an einer separaten Phase, daneben gibt es an diesem Kasten noch den Schalter für Absauganlage und die Hobelmaschine, sowie entsprechende Kontrollleuchten.

Was ich dringend noch verbessern muss ist die Beleuchtung, die bis jetzt nur aus ner doppelten 58W Leuchte und diversen Schreibtischlampen besteht. Die Leuchtstoffröhren sind mittig im Raum platziert, leider kann ich die Werkbank schlecht auch mittig hinstellen und so stehe ich mir oft selbst im Licht. Aber das wird bald noch geändert.

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